1
2

Die Trockenbürstenmassage - Mit Streicheleinheiten zur Gesundheit

Die Haut ist das größte Organ des Körpers und zählt zu den Ausleitungsorganen. Über die Hautatmung können viele Säuren und Gifte ausgeschieden werden. Durch eine regelmäßige unterstützende Bürstenmassage wird das Ausscheiden der belastenden Stoffe noch einmal deutlich erhöht.

Darüber hinaus unterstützt das Abbürsten der Haut ihre Selbstregulierung, so dass sich auch eine aus dem Gleichgewicht geratene Haut wieder regenerieren kann.


Chemische Hautpflegemittel schaden der Haut

Aufgrund der vielen chemischen Hautpflegemittel, die von den meisten Menschen tagtäglich verwendet werden, hat die Haut ihre Fähigkeit, Säuren und Gifte auszuleiten häufig verloren. Nicht nur die chemischen Substanzen, die sich wie ein Film auf die Haut legen, verhindern die Säure- und Giftausscheidung, sondern auch die abgestorbenen Hautzellen, die nicht schnell genug abgetragen werden können, tragen dazu bei.

Daher ist es so wichtig, den Körper durch regelmäßiges Bürsten bei seiner Entsäuerung und Entgiftung zu unterstützen. Das Trockenbürsten bewirkt, dass sich die Poren der Haut öffnen, was eine deutlich bessere Durchblutung zur Folge hat. Schon bald nach der Massage wird der Körper wohlig gewärmt und die Haut wird wunderbar weich und geschmeidig.


Aktivieren Sie das Lymphsystem

Das schnelle Ausleiten der Säuren und Gifte durch regelmäßige Bürstenmassagen ist besonders dann wichtig, wenn bereits gesundheitliche Störungen vorhanden sind, die mit einer Überlastung der Ausleitungsorgane in Verbindung stehen. Da das Lymphsystem durch das Bürsten ebenfalls aktiviert wird, können die Schadstoffe noch schneller transportiert und entsprechend ausgeschieden werden.

Im Gegensatz zum Blut, das durch das pumpende Herz ständig in Fluss gehalten wird, fehlt dem Lymphsystem eine solche Pumpe. Daher ist die Lymphe auf andere Faktoren, wie Bewegung und Massagen, angewiesen.

Neben der Aktivierung des Lymphsystems wirkt sich die Trockenbürstenmassage auch sehr günstig auf das Herz-Kreislaufsystem aus. Auch das gesamte Nervensystem wird durch das Bürsten angeregt.

Eine ganz besondere Bürste unten den Trockenbürsten ist die Klosterbürste. Bereits im Mittelalter wussten die Mönche und Nonnen um deren wundersame, energiespendende Wirkung. Diese Wirkung beruht auf der besonderen Kupferlegierung der Borsten. Sie erzeugen bei Reibung einen winzigen Strom, der die gebürsteten Bereiche sofort entspannt und den Körper insgesamt revitalisiert. Mit der Klosterbürste erzielen Sie eine unvergleichbar erfrischende, belebende Massage.


Organbereiche (Beispiel-Anwendungen)

  • Haut (gestörte Hautdurchblutung, Neigung zu kalten Händen und Füßen, Raynaud-Krankheit, verringerte Hautelastizität, verschlechterte Hautheilung) 
  • Bindegewebe (Cellulitis, Gewebsrheumatismus/ Fibromyalgie, Ödeme, „Bindegewebs-Schwäche“) 
  • Herz-Kreislaufsystem (gestörter Blutdruck) 
  • Funktionsstörungen innerer Organe („schwacher“ Magen, Darmträgheit) 
  • Bewegungsapparat (Rheuma, rheumatoide Arthritis, Arthrose) 
  • Immunsystem (Infektneigung)

Wer nicht bürsten sollte

Bürstenmassagen werden aber nicht immer gut vertragen. Krampfadern beispielsweise sollten niemals direkt, sondern großräumig umbürstet werden. Leicht nervöse oder erregbare Menschen, wie auch jene, die an einer Schilddrüsen-Erkrankung leiden, sollten auf eine Bürstenmassage verzichten oder diese erst nach Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt durchführen. Das gleiche gilt für Menschen, die eine überempfindliche Haut haben und beispielsweise zur Quaddel Bildung neigen oder beim festeren Zupacken sofort rote Stellen bekommen. Diese Reaktionen weisen auf eine Histamin-Überempfindlichkeit hin bzw. eine Neigung zu Allergien.


Kontraindikationen (Anwendung nur nach ärztlicher Rücksprache)

  • (chronisch-)entzündliche, infektiöse, allergische oder degenerative Hauterkrankungen 
  • akute Entzündungen der Gefäße von Haut oder Bindegewebe (zum Beispiel Thrombophlebitis) 
  • degenerative Gefäßerkrankungen (zum Beispiel Varikosis, also Krampfaderbildung) 
  • empfindliche Haut (Quaddelbildung, schnelle Rötung) 
  • Schilddrüsen-Erkrankungen 
  • „Neurasthenie“, also die Neigung zu verstärkter Reaktion von Psyche und Nervensystem auf innere oder äußere Reize
Joomla template by JoomSpirit